| Mosel Wein | Last Minute | Mosel Ferienwohnungen | Events | Buchungsanfrage | Home |
Klosterkirche Springiersbach
|
Zu den
sehenswerten Kulturstätten zählt
die Im Jahre 2002
feiert die Klosteranlage ihren 900 jährigen Geburtstag. Die Geschichte des Klosters
beginnt um das Jahr 1100. Benigna von Daun, eine adlige Dame aus der
Eifel, gründet auf dem ihr als Witwengut zugefallenen Hof eine klösterliche
Niederlassung. Erster Abt wird ihr Sohn Richard. Er wählt die
Ordensregel des hl. Augustinus als Grundlage der Gemeinschaft, die sich
Augustiner-Chorherren nennt. Im Jahre 1121 wird der Grundstein zu einer ersten Steinkirche gelegt. In kurzer Zeit entwickelt sich Springiersbach zu einem bedeutenden wissenschaftlichen und geistigen Zentrum. Nach dem Tod Richards (1158) wird die Geschichte des Springiersbacher Stiftes über Jahrhunderte vom Wechsel zwischen Reformversuchen und Verfall geprägt. Im Jahre 1769 wird die alte
wahrscheinlich baufällig gewordene dreischiffige romanische Basilika
abgebrochen und eine neue Kirche im Stil des Barock und Rokoko
errichtet. Aber schon 30 Jahre später (1802) werden Kirche und Kloster
von Napoleon säkularisiert. Um die fast neue Kirche vor dem Abbruch 100 Jahre später (1902) baut die Pfarrei Bengel eine eigene Kirche. Die Springiersbacher Klosterkirche bleibt ungenutzt bis 1922. In diesem Jahr gründet die Oberdeutsche Provinz der Karmeliten mit Sitz in Bamberg einen kleinen Konvent in Springiersbach. Zur Zeit leben im Kloster Springiersbach sieben Karmeliten. Sie arbeiten vor allem in der Pfarr- und Krankenhausseelsorge und im angeschlossenen Exerzitien- und Bildungshaus "Carmel Springiersbach". Die Klosterkirche beeindruckt
durch ihr Inneres an Pracht und Ausstattung, durch die in den Farben und
Formen des Rokoko kunstvoll gestalteten Deckenfresken.
Zur Oberdeutschen Provinz der Karmeliten gehören Niederlassungen in Straubing, Bamberg, Wien, Springiersbach, Beilstein/Mosel, Bad Reichenhall, Fürth, Erlangen und Ohrdruf. |
|
Monatliche Konzerte mit
bekannten Solisten und Orchestern
|